Funkenflugsendung 1241 vom 23.11 – 29.11

Sie sind aggressiv, leicht zu reizen, fett und wohnen mit 25 immer noch im Keller von Mama. Dass das nicht wirklich der Realität und dem Bild eines Gamers entspricht ist zum Glück inzwischen den meisten Leuten klar. Zocken findet schon lange nicht mehr nur noch in Arcade Hallen statt und erreicht eine Menge verschiedener Alters- und Interessengruppen. Vom Handyspiel für zwischendurch bis zum realistischen Rennsimulator mit Equipment im Wert von mehreren hundert Euro ist für jeden was dabei. Der Emil hat die Nürnberger zu genau diesem Thema ausgefragt.

Wir kennen es alle aus unserer Kindheit, man reimt seinen Namen mit dem seines besten Freundes zusammen um einen coolen Gruppennamen zu bekommen. Ganz dem Motto nach wenn wir einen coolen Gruppennamen habe trennt uns gar nichts mehr. Für AnnenMayKantereit funktioniert das seit knapp 9 Jahren wunderbar. Christopher Annen, Henning May und Severin Kantereit heißen die 3 Jungs die sich schon seit ihrer Schulzeit kennen und seitdem miteinander musizieren. Am Anfang waren sie noch als Straßenmusiker in Köln unterwegs, inzwischen haben sie zwei Alben die gold gegangen sind. Und jetzt das dritte Album, aus dem Lockdown heraus erreicht uns “12”.

Schon gedacht das war’s mit dem Thema Gaming für heute? Falsch gedacht. Der Emil findet das Thema nämlich so interessant dass er sich gleich auch noch den passenden Studiogast hergeholt hat. Die Melina hat einen Podcast indem sie sich mit dem Thema des Gamings vertrauter macht. Normalerweise fragt sie ihre Gäste aus, diesmal drehen wir den Spieß um. Hört doch mal rein um dem Emil und der Melina zu lauschen.

Wie stellt ihr euch blind sein vor? Dunkel, orientierungslos und auf viel Hilfe angewiesen? Dass man blind sein kann und trotzdem ein “normales” Leben mit Hobbies leben kann beweist Artin. Als DJ und Radiomacher lebt er sich kreativ aus und zeigt gleichzeitig dass er das mindestens genauso gut kann wie andere. Wie er erblindet ist und wie er zu seinem Hobby gekommen ist hört ihr in der Sendung.

Proteste spielen in einer Demokratie schon immer eine sehr große Rolle. Ein Protest der vermutlich nie aus den Geschichtsbüchern verschwinden wird sind die Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg in Amerika. Der Film “The Trial of the Chicago 7” befasst sich mit einer wahren Geschichte welche sich während dieser Zeit zugetragen hat. Die eigentlich friedlich geplante Demonstration eskaliert durch das Versagen der Polizei. Monate später finden sich 7 der Teilnehmer im Gerichtsaal wieder.
Der Oskar hat sich diesen sehr politischen Film angeschaut und erzählt uns von seiner Meinung.

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.