Funkenflug vom 30.September bis 6.Oktober

Hallihalllo liebe Funkenflughörer*innen,

in unserer ersten Oktoberausgabe gehts um Voruteile und wir haben gleich zwei Bands für euch getroffen.

Und weil es nie genug Musik sein kann, jetzt hier für euch der Musiktipp der Woche:

Ein Leben ohne Schubladendenken oder Vorurteile wäre schön, ist aber wahrscheinlich nicht möglich. Das heißt aber nicht, dass man es nicht immer wieder versuchen sollte gegen Schubladendenken anzukämpfen. Ein Vorurteil entsteht eigentlich ganz einfach: wir ordnen Aussehen und Verhaltensweisen automatisch bestimmten Gruppen zu. Das ist eigentlich schon eine automatische Funktion des Gehirns und es ist schwierig, etwas dagegen zu tun.

Was aber ohne viel Aufwand möglich ist: Diese zugeordneten Stereotypen hinterfragen und überprüfen. Häufig werdet ihr feststellen, dass die jeweilige Schublade, in den ihr den Menschen gesteckt habt, ganz einfach falsch ist. Das gilt übrigens nicht nur für reale Menschen, sondern auch bei Bildern oder Nachrichten im Internet, denn gerade hier könnt ihr durch einfaches hinterfragen dummen Irrtümern oder sogar Fakenews aus dem Weg gehen. Und selbst wenn es nicht immer so ganz funktionieren sollte, ihr seid mit eurem Schubladendenken bei weitem nicht alleine. Das durften auch unsere Flinken Funkenflugreporter diese Woche in ihrer aktuellen Umfrage feststellen. Sie waren mit einem etwas Klischeebehafteten Bild in der Fußgängerzone in Nürnberg unterwegs und haben Die Vorurteile der Passanten gnadenlos ans Licht geholt.  Übrigens diese Männer pinkeln nicht an die Wand sie beten. Das Gebäude ist eine Kirche, die Männer sind Mitglieder der eriteisch orthodoxen Gemeinde und beten. Genau wegen solchen Bildern die häufig in Verbindung mit falschen Aussagen sind ist es wichtig zweimal hinzuschauen.

 

Kennt ihr die Menschen die hinter den großen Hits stehen? Den oder Die SängerIn kennen die meisyten noch, dabei wird oft aber vergessen, dass der /die ProduzentIn genau so viel Anteil an dem Erfolg hat. Sie machen den Beat und sorgen für den optimalen Klang eines Künstlers. Häufig sind sie Künstler, die nicht so gern im Mittelpunkt stehen. Einer der da ein bisschen aus der Reihe fällt ist Black Milk. Der Produzent und Rapper aus den USA war neulich im Z-Bau in Nürnberg und hat Leon unter anderem erzählt warum LA im Gegensatz zu Detroit der bessere Ort zum Musik machen ist.

Und wir bleiben gleich bei Musik, wechseln aber die Sprache. Pam Pam Ida ist eine Band aus dem Tiefsten Bayern, die mit ihrem ganz eigenen Sound sich über den Weißwurstäquator in die Ohren ihrer Fans gespielt hat. Bei Pam Pam Ida bestätigt sich, dass was ihr oben lesen konntet: Sie passen in keine Schublade. Sie singen auf bayrisch und ihr Sound klingt ein bisschen wie Volksmusik auf eine sehr Hip Hop mäßige Art. Im Interview mit Marc und Michelle erzählen sie unter anderem ihre besten Dorffestgeschichten.

 

 

Das Team diese Woche:

Lukas und Ardian – Moderation

Willi und Leti – Technik

Gabriel – Musik

Markus – Website

 

Und wie gewohnt die Playlist dieser Sendung zum nachhören:

The Strumbellas – Salvation

Red Hot Chilli Peppers – Road Tripn

Gurr – She says

Thees Uhlmann – Fünf Jahre nicht gesungen

Black Milk – Will Remain

Kummer – Bei dir

Zara Larsson – Don’t Youu worry about me

Pam Pam Ida – Schultertanz

Pam Pam Ida – Kumm her

Fare Well Dear Ghost – Fire

Fritz Kalkbrenner – Void

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