Funkenflug vom 07.03.2022 bis 13.03.2022

"Niemand ist nutzlos in dieser Welt, der einem anderen die Bürde leichter macht." - Charles Dickens

Hallo liebe Funkenflughörer*innen,

in der aktuellen Sendung dreht sich alles um das Thema Hilfe und Hilfsbereitschaft. Jeder Mensch ist in seinem Leben auf die Hilfe von Mitmenschen und manchmal auch auf die Hilfe von Vierbeinern angewiesen.

In unserer Sendung erfahrt ihr wie vielfältig Assistenzhunde eingesetzt werden können, bekommt einen Einblick in die Arbeit der freiwilligen Feuerwehr und außerdem bericheten wir euch von einer Hilfsaktion aus Nürnberg, die Spenden an die ukrainisch-polnische Grenze transportiert und Geflüchtete nach Nürnberg gebracht hat.

Funkenflug vom 07.03.2022 bis 13.03.2022

Der helfende Vierbeiner - Ein Assistenzhund

Assistenzhunde können Menschen auf unterschiedliche Weise helfen. Es gibt Assistenzhunde die Diabetiker*innen, Menschen mit Posttraumatischerbelastungsstörung, Menschen mit körperlicher Behinderung oder auch Menschen im autistischen Spektrum im Alltag unterstützen.

Um ein Assistenzhund zu werden, muss der Vierbeiner eine Ausbildung absolvieren. Zuvor muss aber untersucht werden, ob der Hund sich vom Wesen und Charakter als Assistenzhund eignet – es kann also nicht jeder Hund ein Assistenzhund werden.

Bisher ist es in Deutschland so, dass die Krankenkassen die Ausbildung der Vierbeiner kaum finanziell unterstützen.

Die Freiwillige Feuerwehr

Funkenflug vom 07.03.2022 bis 13.03.2022

Die Feuerwehr wird in vielen verschiedenen Situationen zur Hilfe gerufen. Bei Bränden, aber auch bei Unfällen kommt die Feuerwehr zum Einsatz.

Finn aus unserer Redaktion ist selber bei der Freiwilligen Feuerwehr und hat uns ein paar Einblicke in das Tätigkeitsfeld gegeben.

Wusstet ihr das der überwiegende Teil der in Deutschland tätigen Feuerwehrleute bei der Freiwilligen Feuerwehr und nicht bei der beruflichen Feuerwehr sind? Es sind 96% der Feuerwehreinsatzkräfte die freiwillig ausrücken.

Wer bei der Feuerwehr ist und zu einem Einsatz gerufen wird, lässt alles stehen und liegen und kommt zur Wache. Die Einsätze sind zu jeder Tageszeit möglich, d.h. man muss ganz schön flexibel sein.

Bei der Jugendfeuerwehr kann man ab 12 Jahren mitmachen. Zwischen 17 und 18 Jahren ist dann eine Ausbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr möglich. Dann wird man auch aktiv in Einsätze eingespannt.

Finn hat uns erzählt, wie spannend, fordernd und abwechslunsreich die Tätigkeit bei der Feuerwehr ist. Es ist aber durchaus möglich, dass man auch mit schrecklichen Situationen konfrontiert wird. Dann hilft es sich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen. Oder einen Seelsorger aufzusuchen.

Trotzdem überwiegt laut Finn, dass schöne Gefühl das man empfindet, wenn man jemandem helfen konnte.

Leider hat die Freiwillige Feuerwehr Probleme damit Nachwuchs zu finden. Wenn ihr also Lust auf eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit habt, bei der man viele Freunde finden und gleichzeitig Menschen helfen kann, wäre vielleicht die Freiwiliige Feuerwehr etwas für euch.

 

Nürnberger*innen zeigen Hilfsbereitschaft für Menschen in der Ukraine

Funkenflug vom 07.03.2022 bis 13.03.2022

Der Konflikt in der Ukraine hat die Menschen in Europa und der Welt erschüttert. Die schreckliche Situation führt dazu, dass viele Menschen sich auf den Weg machen das Land zu verlassen und auch die Menschen vor Ort auf Hilfe angewiesen.

Wie man den Menschen in der Ukraine am Besten helfen kann, dass fragen sich zur Zeit viele.
Vicky aus Nürnberg hat innerhalb kürzester eine Aktion aus dem Boden gestampft und über Social Media, die Nürnberger*innen zu Geld und Sachspenden aufgefordert, um diese an die ukrainisch-polnische Grenze zu transportieren und bestenfalls auch Geflüchtete nach Deutschland zu bringen.

Der Aufruf wurde gehört und die Hilfsbereitschaft war überwältigend. Sachspenden, wie Hygieneartikel und Medikamente, aber auch Geldspenden kamen zuhauf. Außerdem wurden auch Kanister für Benzin und Diesel gesammelt, die in der Ukrainie dringend gebraucht werden, um Notstromaggregate nutzen zu können.

Zwei unserer Kollegen aus der Redaktion der Jungen Talente sind ebenfalls an der Aktion beteiligt gewesen. Sie haben ihre Social Media Kanäle genutzt, um vor Ort über die Situation und ihre Erfahrungen zu berichten. Nachdem sie die gespendeten Güter an der polnisch-urkrainischen Grenze abgeladen haben, nehmen sie auch Menschen aus der Urkaine mit nach Deutschland.
Eigentlich hätten Benni und Timo uns zu einem Studiogespräch zur Verfügung gestanden, die Umstände vor Ort ließen es aber nicht zu.

Für die Menschen, die bei der Aktion nach Deutschland gebracht wurden, suchte Vicky über Social Media auch Schlafplätze. Auch dieser Hilferuf wurde von einigen freiwilligen gehört. 

DANKE! Für diese starke Aktion und jede Mithilfe!!!

 

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