Funkenflug #1086 vom 06.11.2017 bis 12.11.2017

Herzlich Willkommen zur „Online-Ausgabe“ der 1086ten Funkenflugsendung!

Schön, dass ihr auch wieder mit dabei seid! In dieser Woche gehen wir auf Reisen, naja so ungefähr jedenfalls. Ursula hat einen Künstler getroffen, der sich unsterblich in die andalusische Insel Granada verliebt hat.  Dort lebt er in einer ganz besonderen Unterkunft. Aus Berlin kommt unser Musiktipp der Woche: Maurice & die Familie Summen. Sie stellen fest: Nicht antworten ist das neue Nein.
Für Jonas und Julian ging es nicht ganz so weit weg: Die beiden haben sich in den Zug gesetzt und sich für euch in Ingolstadt umgesehen.

Außerdem hat Laetitia unseren Studiogast BBou aus der Oberpfalz interviewt.
Der macht zünftigen Rap auf bayrisch.

Nach eigener Aussage erreicht er damit die Jugend von heute und die Grantler (Menschen, die in der Regel nicht sooo super drauf sind) vom Stammtisch. Los gings für BBou, den „Boarischen Bou“, schon vor über zehn Jahren, damals noch auf Hochdeutsch. Mittlerweile ist er „back to the roots“ und rappt, wie er spricht: boarisch. Und das klingt mega gut. Wer sich selbst davon überzeugen will, kann das tun. BBou reimt am Samstag (11. November) im Jugendhaus Rabatz in Herzogenaurach.

Unser Musiktipp der Woche kommt aus Berlin. Maurice & die Familie Summen ist eigentlich ein Solo-Projekt des deutschen Musikers und Musikverlegers Maurice Summen. Die Truppe hat aber noch weitere neun Mitglieder. So ganz solo ist er also nicht unterwegs. Funk trifft Hip Hop trifft Soul trifft Autotune. So lässt sich die neue Platte „Bmerica“ wohl am besten beschreiben. Mit an Bord hat sich Maurice übrigens Hip-Hop-Größen aus dem Umfeld von Seed und Deichkind geholt.

Wir steigen in den Flieger und reisen von Berlin nach Andalusien in Spanien.
Ursula hat dort den Künstler Denis getroffen. Der hat ursprünglich nur Urlaub gemacht in Granada, sich dabei aber in die Stadt verliebt und ist zurückgekehrt. Jetzt lebt er in den sogenannten „Gypsy Caves“. Das sind Höhlen, die von vertriebenen Sinti und Roma schon im 15. Jahrhundert in die Berge gegraben wurden.

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Heute leben dort hauptsächlich Aussteiger und Künstler. Denis Höhle erreicht man nur zu Fuß. Vor allem nachts ist der Weg nach Hause schwierig, erzählt er. Aber die beschwerliche Reise lohnt sich. Die Höhle bietet eine ganz besondere Geräuschkulisse. Denis erschafft in ihr kreative musikalische Klangkompositionen. Auch für Touristen sind die Gyspy Caves interessant. Wer will, kann dort sogar seinen Urlaub verbringen. Die meisten Höhlen sind mittlerweile auch mit Strom- und Wasseranschluss ausgestattet.

Unser Kurztrip nach Granada ist rum, wir reisen aber erstmal nur fast zurück in die Heimat. Vorher machen wir zusammen mit Jonas und Julian einen Zwischenstopp in Ingolstadt. Nur etwa eineinhalb Stunden fährt man mit dem Zug von Nürnberg in unsere bayerische Nachbarstadt. Rund 133.000 Einwohner hat sie. Die meisten von euch kennen Ingolstadt wahrscheinlich vor allem daher, dass dort eine sehr bekannte Automarke mit vier Ringen als Logo ihren Sitz hat.

Ingolstadt_Panorama_NordAber die Stadt hat noch mehr zu bieten! Die Donau fließt durch sie hindurch und die Altstadt ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Ein Jubiläum gibt es dieses Jahr auch noch zu feiern: Seit 150 Jahren ist Ingolstadt über die Schiene erreichbar. Noch bis 30. November seht ihr dazu eine Ausstellung im Foyer des Neuen Rathauses.

Musik:

Think City feat. Damian Pipes – Last Day Of Your Life

Duffy – Rain On Your Parade

BBou – Wey A Minsi

Good Charlotte – Wondering

Cro – Traum

Maurice & Die Familie Summen – Nicht Antworten Ist Das Neue Nein

Pvris – What’s Wrong

Antilopen Gang – Pizza

Charlie Parra Del Riego – Skyrim Meets Black Sabbath

Justin Timberlake – What Goes Around Comes Around

Alma – Chasing Highs

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